24. Generalversammlung der GWG „Eigene Scholle“ eG

Am 20. Juni 2018 trafen sich die Genossenschaftsmitglieder im Ruderhaus

Traditionell lädt die GWG „Eigene Scholle“ eG all ihre Mitglieder zur Jahresmitte in das Ruderhaus Böllberg ein, um Bilanz für das hinter uns liegende Geschäftsjahr zu ziehen. So fand unter reger Beteiligung die 24. Generalversammlung am Mittwoch, den 20. Juni 2018 statt.
 
Durch die Veranstaltung führte uns traditionell Frau Susann Kopp, Vorsitzende des Aufsichtsrates unserer Genossenschaft. Anders als in den Vorjahren hatte sich die Geschäftsführung der Genossenschaft im Vorfeld entschieden, kompetente und langjährige Partner der Genossenschaft in loser Folge vorzustellen und zu Wort kommen zu lassen. So konnte Frau Kopp mit großer Freude, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Stadtwerke Halle GmbH, Herrn Matthias Lux, begrüßen.
 
Herr Lux veranschaulichte, auf welchen Geschäftsfeldern sich die Stadtwerke bewegen. Gleichzeitig legte er dar, welche Anstrengungen unternommen werden, um zum einen die Ver- und Entsorgung der Stadt mit den entsprechenden Medien sicher zu stellen und zum anderen welche Vorteile sich für die Mitglieder unserer Genossenschaft aus dieser Kooperationsbeziehung, zur Sicherung stabiler Betriebskosten ergeben. Die Ausführungen waren überaus interessant und die einhellige Meinung der Anwesenden war: „dies sollten wir mit unseren Partnern wiederholen“.
 
Den Geschäftsbericht des Vorstandes für das Jahr 2017 trugen der Geschäftsführer Herr Dr.-Ing. Markus Tautz und Frau Andrea Reiß-Wunderling vor.
 
Herr Tautz rückte vor allem zwei Kennzahlen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, die das erneut positive Wirtschaften verdeutlichen. So betrug die Leerstandsquote 2017 1% und die Fluktuationsrate lag bei 7%. Diese wurden von Herrn Tautz zu anderen Wohnungsunternehmen ins Verhältnis gesetzt.
 
Ein zentraler Punkt für viele Mieter: unser Treuerabatt. Er ist einmalig in Halle! Immer mehr Mieter kommen, wenn sie 15 Jahre eine Wohnung unserer Genossenschaft bewohnen, in diesen Genuss und erhalten monatlich 30 € Mietrabatt.
 
 

Die Ausführungen zum aktuellen Stand des Baugeschehens zum Mehrgenerationswohnen II wurden von den anwesenden Mitgliedern interessiert verfolgt. Es gibt weiterhin viele Anfragen und das Interesse daran ist ungebrochen.
 
Unsere Mitglieder selbst haben daran einen wesentlichen Anteil. Zufriedene Mieter erzählen ihren Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen davon und werben so für unsere Genossenschaft. Das ist gelebte Mitwirkung!
 
Frau Reiß-Wunderling erläuterte in anschaulicher Form die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft und die voraussichtliche Entwicklung bis 2021.
 
Frau Kopp berichtete danach von der Arbeit des Aufsichtsrates. Er fungiert nicht nur als Kontrollorgan, sondern wirkt aktiv bei der Gestaltung und Umsetzung der Prozesse in der Genossenschaft mit. Die Kommissionen, deren Mitglieder ehrenamtlich arbeiten, und deren Aktivitäten wurden vorgestellt. Für die geleistete Arbeit wurde ihnen herzlich gedankt.
 
Im Anschluss wurde über die Beschlussvorlagen abgestimmt. Alle Beschlüsse wurden von den anwesenden Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftlern mitgetragen und fanden breite Zustimmung.
 
Herr Enders, Vorsitzender des Vorstandes unserer Genossenschaft, bedankte sich mit einem Blumenstrauß im Namen aller Mitglieder, bei den Mitarbeitern der Geschäftsstelle für Ihr Engagement bei der Umsetzung des MGW II. Er verdeutlichte an Hand einiger Zahlen, welchen immensen Arbeitsaufwand es für ein solch kleines Team bedeutet, ein derartiges Bauvorhaben zusätzlich zur „normalen“ Geschäftstätigkeit abzuwickeln.
 
Im Anschluss lud Frau Kopp alle Anwesenden zum gemeinsamen Abendessen und zum Ausklang der Veranstaltung ein. Die Mitglieder nahmen dieses Angebot gern an und saßen gemütlich mit Nachbarn und neuen Mitgliedern zusammen und kamen so ins Gespräch.

 

Genau das sollte unsere Genossenschaft ausmachen! Man ist offen, geht aufeinander zu und redet miteinander!