23. Generalversammlung der GWG „Eigene Scholle“ eG

Am 21. Juni 2017 trafen sich die Genossenschaftsmitglieder im Ruderhaus

Wenn die GWG „Eigene Scholle“ eG ihre Mitglieder zur Generalversammlung einlädt, dann hält das Kalenderjahr Bergfest. Denn auch in diesem Jahr fand die nunmehr 23. Generalversammlung im Juni statt. Genauer gesagt am 21. Juni 2017. Und dabei schon zum dritten in Folge an einem Tag außerhalb des Wochenendes. Dieses Angebot nutzten viele Berufstätige und nahmen an der Versammlung im Ruderhaus teil. Somit blieb für viele das wohl verdiente Wochenende zur Erholung und Entspannung.

Frau Susann Kopp, die Vorsitzende des Aufsichtsrates, leitete die Veranstaltung und gab die Tagesordnung mit den Beschlussvorlagen für das Jahr 2017 bekannt.


Die Generalversammlung begann mit einer Gedenkminute an die im Jahr 2016 verstorbenen Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftler.


Der Geschäftsbericht des Vorstandes, den der Geschäftsführer, Herr Dr.-Ing. Markus Tautz, und Frau Andrea Reiß-Wunderling vortrugen, wurde von den Anwesenden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2016 wurde anschaulich dargestellt. Ein Hauptanliegen der Genossenschaftsarbeit war im Sinne der „Gemeinnützigkeit“ und des Lebens an einem geborgenen und sicheren Ort, auf Wünsche und Bedürfnisse der Mieter einzugehen. Das Miteinander von Jung und Alt spielt in unserer Genossenschaft eine wichtige Rolle. Ein harmonisches Zusammenleben in den Hausgemeinschaften sowie die gegenseitige Hilfe und Unterstützung sorgen für Geborgenheit und hohe Mieterzufriedenheit.

   
Herr Dr.-Ing. Tautz warf einen Blick auf den Wohnungsmarkt in Halle und die Zukunft unserer Genossenschaft. Unsere Stadt gehört zu den wenigen „Schwarmstädten“ in Deutschland und zieht die Menschen an. Vor allem junge Leute kommen zum Studieren in die Universitätsstadt. Wohnraum ist rar. Bei der GWG „Eigene Scholle“ eG herrscht eine geringe Fluktuation und zum Jahresende 2016 konnten wir einen Leerstand von 1,7 % verzeichnen. Und trotzdem wollen wir gerade mit unseren Wohnungszuschnitten für diese Mitmenschen interessant sein.


Ein wesentlicher Punkt wurde ebenfalls angesprochen: unser Treuerabatt. Diesen erhalten langjährige Mieter seit dem 1. Juli 2015, wenn sie 15 Jahre und länger eine Wohnung der GWG bewohnen. Er ist einmalig in Halle. Immer mehr Mieter kommen in diesen Genuss und erhalten monatlich 30 € Mietrabatt.


Die Ausführungen zum aktuellen Stand des Baugeschehens zum Mehrgenerationswohnen II wurden von den anwesenden Mitgliedern interessiert verfolgt. Es gibt viele Anfragen und das Interesse daran ist ungebrochen hoch. Unsere Mitglieder selbst haben daran einen wesentlichen Anteil. Zufriedene Mieter erzählen ihren Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen davon und werben somit Werbung für unsere Genossenschaft. Das ist gelebte Mitwirkung!


Im Geschäftsbericht des Vorstandes wurde ebenso die voraussichtliche Entwicklung bis 2020 dargestellt. Andrea Reiß-Wunderling erläuterte in anschaulicher Form die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft.


Susann Kopp berichtete danach von der Arbeit des Aufsichtsrates. Er fungiert nicht nur als Kontrollorgan, sondern wirkt auch aktiv bei der Gestaltung und Umsetzung der Prozesse in der Genossenschaft mit. Die Kommissionen, deren Mitglieder ehrenamtlich arbeiten, und deren Aktivitäten wurden vorgestellt. Für die geleistete Arbeit wurde ihnen herzlich gedankt.


Im Anschluss wurde über die Beschlussvorlagen abgestimmt. Alle Beschlüsse wurden von den anwesenden Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftlern mitgetragen und fanden breite Zustimmung.


Eine schöne Geste am Ende der Generalversammlung war es, dass das älteste anwesende Genossenschaftsmitglied einen Blumenstrauß erhielt und ebenso das jüngste.


Der Geschäftsführer, Dr.-Ing. Markus Tautz, lud im Anschluss alle Anwesenden zum Abendessen vom Grill ein. Kurzerhand wurden im Saal des Ruderhauses Tische und Stühle aufgestellt. Die Mitglieder nahmen dieses Angebot gern an und saßen gemütlich mit Nachbarn oder langjährigen und neuen Mitgliedern zusammen und kamen ins Gespräch. Genau das macht unsere Genossenschaft aus! Man ist offen, geht aufeinander zu und redet miteinander!

Kerstin Pfrepper, Kommission Öffentlichkeitsarbeit